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Der Traum vom Fahren

Macher*in
Jan Reiff
Alter
21
Länge
21:00
Im Wettbewerb
1992
Auszeichnung
Förderpreis 500 DM
Inhalt
Ein junger Mann rast mit seinem Auto über eine kahle, weite und verlassene Winterlandschaft. Mitten in dieser Einöde gibt das Auto seinen Geist auf. Der Fahrer läuft los, um Hilfe zu suchen. Vergeblich. Die beißende Kälte zwingt ihn zu seinem Wagen zurückzukehren. Erneute Versuche, den Motor zu starten, schlagen fehl. Die Kälte, die Einsamkeit und die Ungewißheit nagen an seiner Substanz, bis er langsam dem Wahnsinn verfällt.
Jurybegründung
"Der Traum vom Fahren" ist eine ausdrucksstarke filmische Parabel über das Ausgeliefertsein des modernen Menschen an die Technik. In stimmungsträchtiger Schwarzweißästhetik zeichnet der Autor Jan Reiff das beispielgebende Psychogramm eines Menschen, der sich so sehr an sein defektes Auto klammert, daß es ihm zum Sarg wird. Die Umsetzung der Idee überzeugt durch die formale Strenge und die kompromißlose fotografische Gestaltung sowie durch die Stimmigkeit des Schauspiels.

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