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Fremd in der Welt

Macher*in
Andreas Simon
Alter
18
Länge
9:00
Im Wettbewerb
1992
Auszeichnung
Förderpreis 500 DM
Inhalt
Der Film "Fremd in der Welt" beschreibt die letzten Stunden im Leben eines sechzehnjährigen Mädchens. Es erlebt die Welt als paradoxes Sammelsurium abstrakter Impressionen, denen es sich nicht gewachsen fühlt. Der Tod scheint ihm der einzige Ausweg - Dieses Handlungsgerüst soll den Zuschauer herausfordern, über seine eigenen Tendenzen zur Flucht aus der Realität nachzudenken.
Jurybegründung
Das Video vermittelt einen intensiven Eindruck vom inneren Erleben einer jungen Frau, die sich zum Suizid entscheidet. Durch atmosphärisch dichte Schwarzweißaufnahmen wird ihre sehr persönliche Sichtweise deutlich. Im Kontrast zu verödeten Stadtansichten, die den psychischen Zustand beschreiben, stellt der Tod in einer von Farbe belebten natürlichen Umgebung die verlorene Harmonie wieder her. Die Produktion zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß sie von Weltschmerzklischees und Selbstmitleid weit entfernt ist.

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