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Hätte der Mond auch Schokolade geweint

Macher*in
Joya Thome
Alter
20
Länge
25:00
Im Wettbewerb
2011
Auszeichnung
3. Preis
Inhalt
Milena spielt mit dem Gedanken ihr Abitur um ein Jahr zu verschieben. Sie möchte sich stattdessen lieber die Zeit nehmen, die sie braucht, um wieder gesund zu werden, denn sie lebt mit einer Essstörung. Ein intimes Portrait eines eher introvertierten Mädchens.
Jurybegründung
Joya Thome porträtiert in ihrem Dokumentarfilm sensibel, aufrichtig und respektvoll eine Freundin, die seit mehreren Jahren unter einer Essstörung leidet. Die große Stärke des Films ist es, dass die Regisseurin ihrer Protagonistin viel Raum lässt und sie nie bloß stellt. Abwechslungsreich inszeniert gelingt es dem Film, eine Nähe zu der Lebenssituation der Freundin herzustellen und den Zuschauer sowohl zu berühren als auch aufzurütteln.

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