- Macher*in
- Sven Taddicken
- Alter
- 20
- Länge
- 11:00
- Im Wettbewerb
-
1994
- Auszeichnung
- Hauptpreis 1000 DM
- Inhalt
- Spray erzählt in Tagebuchform eine kurze aber intensive Liebesaffäre in einer Fabrik für Insektenvertilgungsmittel. In dieser Atmosphäre von Ausrottung und Tod erblüht eine Beziehung im Lösungsmittelrausch, die aber auch bald durch einen anwachsenden Ekel voreinander getrübt wird.
- Jurybegründung
- "Spray" ist eine frech, mit Witz und Charme erzählte, verwirrend schöne Liebesgeschichte. Irritierende Verfremdungseffekte, wie die ungewöhnlichen Bild- und Tonmontagen, dokumentieren die Lust an der Brechung von Konventionen. Die Einbeziehung typografischer Elemente in die Gestaltung bezeugt die Souveränität des Videomachers im Umgang mit visuellen Ausdrucksmitteln. Der Film ist ein humorvolles und gelungenes Experiment.