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Tschernobyl

Macher*in
Jan Fabi
Alter
22
Länge
9:50
Im Wettbewerb
2015
Auszeichnung
3. Preis Altersgruppe D (400€)
Inhalt
Jan Fabi reist an den Ort, der unweigerlich mit dem Reaktorunglück am 26. April 1986 assoziiert wird. In Tschernobyl lässt der junge Filmemacher die Rücksiedler erzählen und hält die Spuren der atomaren Katastrophe in eindrucksvollen Bildern fest.
Jurybegründung
Bilder von zerfledderten Büchern. Alte, heruntergekommene Hallen. Böden voller grauer Gasmasken und Schutzanzüge. Die Aufnahmen, mit denen Jan Fabi in seinem essayistischen Dokumentarfilm seine Beobachtungen der Ruinen rund um das ehemalige Atomkraftwerk von Tschernobyl festhält, zeugen von einem exakten fotografischen Auge und erinnern an moderne Kunstinstallationen. Mit ruhigen Kamerafahrten bewegt Fabi sich durch die verlassenen Räume und macht die Katastrophe erlebbar durch tote Materie. Behutsam ergänzt er seine Aufnahmen durch die Erinnerungen der Rücksiedler. Eine eindrucksvolle Spurensuche.

Interview mit den Filmemacher:innen

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