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Über uns

Highlights & Meilensteine

Der Deutsche Jugendfilmpreis hat inzwischen ein stattliches Alter erreicht, ist aber trotzdem erfrischend jung geblieben. Seit 40 Jahren schreibt das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) den Wettbewerb im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus – und in dieser Zeit hat sich viel verändert.

2026

Aus drei mach eins: Integration des Deutschen Generationenfilmpreises und des Bundes.Festival.Film.

Der Deutsche Jugendfilmpreis entwickelt sich weiter. Als zentraler Nachwuchswettbewerb für junge Filmschaffende in Deutschland öffnet er sich noch stärker für unterschiedliche Lebenswelten, Erfahrungen und Perspektiven. Mit der neuen Kategorie Generations wird der vormals eigenständige Wettbewerb Deutscher Generationenfilmpreis in den Jugendfilmpreis integriert. Damit bekommt der Nachwuchswettbewerb eine generationenübergreifende Perspektive. Der Wettbewerb verbindet nunmehr die Förderung junger Filmtalente mit dem Blick auf Geschichten, die Menschen verschiedener Generationen zusammenbringen, zum Austausch anregen und neue Perspektiven eröffnen.

Auch das Festival erhält im Zuge dieser Neuausrichtung einen neuen Rahmen: Der bisherige Festivalname (Bundes.Festival.Film.) wird nicht weitergeführt. Künftig bildet das Festival des Deutschen Jugendfilmpreises den gemeinsamen Abschluss und Höhepunkt des Wettbewerbs. Damit wird die neue Struktur auch nach außen sichtbar: Der Deutsche Jugendfilmpreis steht künftig für die gesamte Bandbreite des Wettbewerbs – von der Förderung junger Filmschaffender bis hin zu generationenübergreifenden Filmprojekten.

Highlight 2026

Bundes.Festival.Film. mit dem Fair Festival Award 2026 ausgezeichnet

Tolle Nachrichten und eine große Ehre: Das Bundes.Festival.Film. erhält den Fair Festival Award 2026! Der Preis der AG Festivalarbeit wird seit 2020 von ver.di vergeben und würdigt Filmfestivals, die aus Sicht ihrer Mitarbeitenden besonders faire Arbeitsbedingungen bieten. In zwei bundesweiten Befragungsrunden haben Festivalbeschäftigte die Fairness der verschiedenen Filmfestivals in Deutschland bewertet. Wir wurden in beiden Runden außergewöhnlich gut bewertet – und gehen damit als fairstes Filmfestival hervor. In den Jahren 2024 und 2025 fand das Bundes.Festival.Film. als Kooperation des Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrums mit doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche am Standort Duisburg statt. Wir sagen Danke und wollen an diesen Maßstab selbstverständlich auch in den nächsten Jahren anknüpfen.

Preisverleihung: Team mit Urkunde des Fair Festival Award 2026
© Christian von Polentz

Highlight 2020–21

Autokino/Open-Air während Corona

Corona? Festival absagen? Nicht mit uns! Zumindest nicht ersatzlos: 2020 wurde das Bundes.Festival.Film. kurzerhand zum ersten Filmfestival Deutschlands im Autokino. Statt, wie ursprünglich geplant, im Wuppertaler Rex-Filmtheater trafen sich Filmschaffende und Publikum am Carnaper Platz – mit 200 Autos, großer Leinwand und jeder Menge Festivalstimmung. Die nominierten Filme waren außerdem erstmals online als Video-on-Demand zu sehen „Innovativ waren wir ja schon immer.“ Und so wurde aus einer ziemlich ungewöhnlichen Situation ein Festivaljahr 2020, das bis heute in Erinnerung bleibt.

© Katrin Chodor / KJF

2018

Teamwork makes the Dreamwork

Der Deutsche Jugendfilmpreis schärft sein medienpädagogisches Profil und führt eine neue Preiskategorie für medienpädagogische Projekte ein. Neben den Preisen im offenen Wettbewerb mit freier Themenwahl und im jährlich wechselnden Jahresthema, werden fortan auch 2.000 Euro an bis zu drei Produktionen vergeben, die mit dem Team-Award ausgezeichnet werden. Bewertet wird hier nicht nur das filmische Ergebnis, sondern vor allem auch Aspekte wie der Entstehungsprozess und die Teamleistung.

Highlight 2017

30 Jahre, tausende Filme und unzählige Geschichten

2017 feierten der Deutsche Jugendfilmpreis und das Bundes.Festival.Film. ein großes Jubiläum. 1988 startete der Wettbewerb unter dem Namen „Jugend und Video“. Seitdem hat sich vieles verändert – vor allem die Technik. Geblieben ist die Idee, jungen Filmschaffenden eine Bühne zu geben, ihre eigenen Geschichten zu erzählen und Perspektiven sichtbar zu machen, die sonst oft zu kurz kommen. Zum runden Jubiläum blickte das Festival nicht nur zurück, sondern auch nach vorn: Bei der Veranstaltung „Perspektive junger Film“ kamen ehemalige und aktuelle Teilnehmende zusammen, um über jugendliche Filmkultur, neue Perspektiven und Wege in die professionelle Filmwelt zu sprechen. Mit dabei waren auch Ehemalige des Wettbewerbs, die inzwischen selbst erfolgreich in der Filmbranche arbeiten: Nora Fingscheidt, Florian Lukas, Felix Stienz, Anja Flade-Kruse und Sven Taddicken. Sie alle haben ihre ersten filmischen Erfolge u. a. beim Deutschen Jugendfilmpreis gefeiert – und zeigen, wohin der Weg vom Nachwuchsfilm bis in die professionelle Filmwelt führen kann.
30 Jahre – und die Geschichte geht weiter.

© Katrin Chodor / KJF

2016

Film vs. Video

Nach jahrelanger Tradition beschließt das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum, sich von dem Begriff „Video“ zu lösen und den Wettbewerb umzubenennen. Fortan läuft er unter dem Namen Deutscher Jugendfilmpreis. Mit dieser Entscheidung grenzt sich der Wettbewerb bewusst von den zahlreichen Videoplattformen im Internet ab und orientiert sich stärker an der filmischen Qualität der eingereichten Produktionen sowie dem vorherrschenden Selbstverständnis der Teilnehmenden als junge Filmschaffende.

Wolfgang Becker wird künstlerischer Pate

2016 bekam das Bundes.Festival.Film. nochmals prominente Unterstützung: Regisseur Wolfgang Becker war Ehrengast und künstlerischer Pate des Festivals. Der Regisseur von "Good Bye, Lenin!" besuchte die Veranstaltung, um die jungen Filmschaffenden kennenzulernen, ihre Arbeiten zu sehen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Was für eine Ehre!

Highlight 2015

Tom Tykwer als küntslerischer Festivalpate und prominenter Ehrengast

Großer Besuch und Promi-Flash beim Bundesfestival Video: Tom Tykwer übernahm 2015 die künstlerische Patenschaft für das Festival in Halle (Saale) und wurde Ehrengast der Preisverleihung. Der international erfolgreiche Regisseur von u. a. "Lola rennt" weiß, wie wichtig es ist, früh mit dem Filmemachen zu beginnen und den eigenen Stil durch Ausprobieren zu entwickeln. Genau dafür wollte er den Nachwuchsfilmschaffenden beim Festival eine Bühne geben: Filme zeigen, Feedback bekommen und mit dem Publikum in Austausch kommen.

Tom Tykwer im Publikumsgespräch mit jungen Filmschaffenden auf der Festivalbühne
Regisseur Tom Tykwer im Gespräch mit Preisträger:innen beim Bundes.Festival.Film. 2015, © KJF

2009

Video und Animationen

Der Anteil von Animationsfilmen im Wettbewerb nimmt deutlich zu. Um diese Entwicklung auch im Wettbewerb angemessen abbilden zu können und Filmschaffenden in dieser Arbeit gezielt zu fördern, führt der Deutsche Jugendvideopreis den Untertitel „Wettbewerb für Video + Animation“ ein und vergibt fortan auch einen Preis für den besten Animationsfilm.

2002

Der Fokus verschiebt sich hin zum Nachwuchs

Die Sektionen Professional Media wird eingestellt. Fortan richtet sich der Deutsche Jugendvideopreis nur noch an junge Nachwuchsfilmschaffenden. Professionelle Video-Produktionen werden auf dem neuen Internet-Portal Top Video News (später: Kinofilmwelt) präsentiert und bewertet. Die Vergabe von Preisen an Anbieterfirmen des Video-Verleih- und Video-Verkaufs-Handels mit Qualitätsangeboten in der Sparte Kinder- und Jugendfilm wird eingestellt.

2001

Verknüpfung von Nachwuchs- und Profiszene

Die beiden Wettbewerbe Jugend und Video und Deutscher Jugend-Video-Preis werden unter dem neuen Label Deutscher Jugendvideopreis zusammengefasst – aufgeteilt in die Sektionen Young Media: Produktionen von Jugendlichen und Professional Media: Produktionen für Jugendliche. Die Verknüpfung von Nachwuchs- und Profiszene soll entschiedener gefördert werden, um der Nachwuchsszene auch berufliche Orientierungsmöglichkeiten zu bieten.

1998

„Video der Generationen“ geht an den Start

Film kennt kein Alter: 1998 startet mit „Video der Generationen“ ein neuer bundesweiter Wettbewerb für ältere Filmschaffende und generationenübergreifende Filmteams. Der Wettbewerb schafft eine eigene Bühne für persönliche Geschichten, unterschiedliche Lebenswelten und den Austausch zwischen den Generationen. Ob dokumentarisch, fiktional oder autobiografisch – gefragt sind Filme, die etwas zu erzählen haben, neue Perspektiven eröffnen und zum Gespräch anregen. Damit etabliert sich neben dem Deutschen Jugendvideopreis ein zweiter Wettbewerb, der Menschen unterschiedlichen Alters über das gemeinsame Medium Film zusammenbringt. Aus „Video der Generationen“ wird später der Deutsche Generationenfilmpreis, der über viele Jahre hinweg eine wichtige Plattform für ältere Filmschaffende und generationenübergreifendes Filmemachen bietet.
1998 beginnt eine Geschichte, die heute weitergeht: mit der Kategorie „Generations“ im Deutschen Jugendfilmpreis.

Highlight 1997

Happy Birthday

Zum 10-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs Jugend und Video gibt es die Retrospektive Video on Tour, unterstützt von der Stiftung Deutsche Jugendmarke. In verschiedenen Städten werden herausragende Produktionen aus dem Wettbewerb gezeigt und Workshops angeboten. Junge Filmemachschaffende stellen sich der Diskussion mit Jugendlichen. Es wird beschlossen, die Erstellung der Wettbewerbsdatenbank mit ausgewählten Produktionen auf Diskette/CD zukünftig durch eine Onlineversion zu ersetzen.

Wand voller aufgehängter CDs
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1996

Experimentelle Videos

Innovative Mischformen von Video- und Computeranimation, künstlerische Konzeptarbeiten und Videoinstallationen bereichern das Spektrum der eingereichten Produktionen. In der Folge bekommt der Wettbewerb Jugend und Video mit der Rubrik „Video Experimental“ eine neue Kategorie.

1990

Pilotphase beendet

Der Wettbewerb Jugend und Video hat die Pilotphase erfolgreich absolviert und geht in die Dauerförderung durch das Bundesjugendministerium. Das „Handbuch Videoszene“ erscheint mit einem Wettbewerbsverzeichnis und praktischen Tipps fürs Filmen.

1988

Vom Konzept zur Praxis

Der Wettbewerb Jugend und Video geht in die Pilotphase. In drei verschiedenen Altersgruppen können die Themen frei gewählt werden. Ergänzend können auch Videos zum Sonderthema „Moderne Zeiten“ eingereicht werden. Mit 350 eingereichten Videos startet der Wettbewerb auf Anhieb sehr erfolgreich. Austragungsort des ersten Bundesfestivals, bei dem die besten Produktionen aus dem Wettbewerb präsentiert werden, ist Bonn. Parallel dazu schreibt das KJF weiter den Jugend-Video-Preis für professionelle und kommerzielle Videoproduktionen aus.

1987

Die Idee nimmt Gestalt an

Das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum erarbeitet das Konzept für den neuen Wettbewerb Jugend und Video. Ziel ist es, die aktive Medienarbeit von Jugendlichen zu fördern, ihnen durch Foren und Seminare Hilfestellungen zu geben sowie ihre Produktionen zu präsentieren und zu diskutieren. Im Konzept heißt es: „Obwohl wir sicherlich nicht von einer optimalen medientechnischen Infrastruktur sprechen können, sind tragbare Videoanlagen weitgehend verfügbar. Die Arbeit mit der Videokamera ist für Jugendliche wie auch für Pädagogen alltäglicher geworden.“

1985

Der Start einer Idee

Der Jugend-Video-Preis wird eingerichtet. Die Auszeichnung richtet sich ausschließlich an professionelle und kommerzielle Videoproduktionen. Ziel des Preises ist es, die Flut der auf den Verleih- und Verkaufsmarkt strömenden Produktionen für Kinder und Jugendliche übersichtlicher zu machen und Eltern unabhängige Empfehlungen zu geben. Das Bundesjugendministerium überträgt dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum die Organisation und Durchführung des Preises.

Historische Filmrollen und ein Filmprojektor
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