Jury & Auswahlgremium

 

 

Jedes Jahr erreichen uns mehrere hundert Einreichungen zum Wettbewerb. Das freut uns natürlich sehr. Viele Filme machen aber auch viel Arbeit...

Damit alle Einreichungen eine faire Chance im Wettbewerb haben und sich unsere Jury für ihre Arbeit nicht gleich vier Wochen Urlaub nehmen muss, tagt zunächst ein Auswahlgremium. Es sichtet jeden einzelnen Film, kontrolliert eure Einreichunterlagen und entscheidet darüber, welche Produktionen zur Sichtung an die Jury weitergegeben werden. In einer langen und diskussionsreichen Woche nimmt die Jury diese Vorauswahl genau unter die Lupe und entscheidet schließlich über die Preisträgerinnen und Preisträger.

 

Unsere Jurymitglieder 2021

Foto Atiye Noreen Lax

Atiye Noreen Lax
Filmemacherin, Studentin "Freie Kunst"; Bielefeld

Atiye Noreen Lax (*1994) studiert "Freie Kunst" mit dem Schwerpunkt experimenteller Film, Video und Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Michael Brynntrup. In ihrer Kunst beschäftigt sie sich mit Zwischenbereichen vor allem von kultureller Zugehörigkeit. Ihre Filme laufen laufen deutschlandweit auf Festivals. 2020 nahm sie mit "Open Cage - Tied Dove." auch am Deutschen Jugendfilmpreis teil und wurde für das Bundes.Festival.Film. in Wuppertal nominiert. Zudem ist sie Multi-Instrumentalistin und spielt in ihrer Weltmusik-Band Culture Resonance.

 
Foto Claudia Horvat

Claudia Horvat
Medienpädagogin in der Medienstelle Augsburg des JFF e.V.

Claudia Horvat (*1987) interessierte sich schon als Kind für's Filme machen. Ihren ersten eigenen Film drehte sie im heimischen Wald mit einer alten, analogen Videokamera – damals wusste sie noch nicht, wie man das ganze zusammenschneidet. Seit 2014 ist sie als Medienpädagogin tätig und betreut in ihrer Arbeit vor allem Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen. Auf ihrem Weg machte sie Halt bei mehreren kleinen Filmfestivals, wo sie u.a. in der Jury, der Programmplanung und der Durchführung tätig war. Ihre Begeisterung für Filmfestivals führte sie bis nach Berlin - 2015 und 2016 arbeitete sie auf der Berlinale in der Abteilung Event-Management für die Sektion „Wettbewerb“.

 
Foto Oliver Werke

Oliver Jerke
Produzent; Berlin

Oliver Jerke produzierte als Autodidakt zusammen mit dem Regisseur/Produzenten Philipp Eichholtz dessen Spielfilmdebüt „Liebe Mich!“. Dieser feierte die Weltpremiere bei den 48. Hofer Filmtagen. In den folgenden Jahren drehten sie gemeinsam als Produzent und Regisseur drei weitere Spielfilme. „Luca tanzt leise“ lief im Wettbewerb des Max Ophüls Filmfest. „Rückenwind von vorn“ eröffnete die Sektion Perspektive Deutsches Kino bei der Berlinale 2018. Ebenfalls 2018 feiert sein vierter Kinofilm „Kim hat einen Penis“ seine Weltpremiere beim Filmfest München. Oliver arbeitet seit Mai 2020 als junior producer bei Studio Zentral.

 
Foto Poutiaire Lionel Somé

Poutiaire Lionel Somé
Künstler, Filmemacher und Regisseur
; Köln

Poutiaire Lionel Somé (*1982) ist ein burkinischer Köln basierter Filmemacher. 2013 absolvierte er ein Bachelor of Fine Arts an der Akademie für Film- und Fernsehproduktion (ISIS-SE) in Ouagadougou, Burkina Faso. 2018 schloss er ein Postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln mit einem Master in Mediale Künste ab. Seine Arbeiten wurden bei der Kunstbiennale in Venedig, bei den Filmfestspielen in Cannes und beim Student Academy Awards in Los Angeles ausgezeichnet. Seit 2018 inszeniert er ein crossmediales Projekt im Rahmen des Kooperationsprojektes »I like Africa and Africa likes me – I like Europe and Europe likes me« gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, »L’Africaine«von Giacomo Meyerbeer an der Oper Halle (Saale) und »l’Européenne«am Theater Lübeck.

 
Foto Vera Schöpfer

Vera Schöpfer
Regisseurin; Köln

Vera Schöpfer (*1979) beendete 2005 ihr Studium an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln. Seitdem arbeitet sie in lokalen bis internationalen Kontexten der Nachwuchsarbeit und Filmbildung. Von 2014 bis 2019 leitete sie die von ihr ins Leben gerufene junge Akademie für Dokumentarfilm Young Dogs. 2017 übernahm sie die Geschäftsführung der Scope Institute, das genrespezifische und zukunftsgewandte Fort- und Weiterbildungsangebote für Film- und Medienschaffende, Lehrkräfte und andere Multiplikator*innen entwickelt. Auch ehrenamtlich engagiert sich Vera Schöpfer für Filmkultur – nicht nur in der Jury des Deutschen Jugendfilmpreises, sondern zum Beispiel auch im Rahmen des internationalen Youth Cinema Network.

 

Unser Auswahlgremium 2021

Foto Axel Matz

Axel Matz
Journalist und Medienpädagoge; Dresden

Axel Matz studierte Journalistik und Medienmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Nach dem Studium absolvierte er zunächst ein journalistisch-medienpädagogisches Volontariat beim Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) Dresden und war im Anschluss als Projektmitarbeiter und Medienpädagoge im Medienkulturzentrum Dresden e.V. tätig. Von 2016 bis 2020 war er als Studioleiter beim SAEK Dresden tätig. Seit 2014 ist Axel in regelmäßigen Abständen in unterschiedlichen Auswahlgremien vertreten (u.a. Deutscher Multimediapreis mb21, Deutscher Jugendfilmpreis).

 
Foto Berfin Özcan

Berfin Özcan
Stundentin "Design Audiovisueller Medien"; Wuppertal

Schon bevor Berfin ihr Studium in den Bereichen „Design Audiovisueller Medien“ und „Mediendesign und Designtechnik“ an der Bergischen Universität Wuppertal aufnahm, faszinierte sie das Medium „Film“ als kreative Prozedur, einen eigenständigen, in sich lebenden, diegetischen Raum zu schaffen. Diese Faszination äußert sich in ihrer Arbeit durch Illusion von Bewegung in Form von 2D- und 3D Animationen. Berfin hat sich auf visuelle Effekte (VFX) für Live- Action-Aufnahmen spezialisiert. Nebenbei nimmt sie Aufträge für Requisitenherstellung an. Für sie gilt besonders, den formalästhetischen Wert im Film anzuerkennen, eine Erzählstrategie darauf aufzubauen und die Botschaft des Films mit passender Musik zu unterstützen.

 
Foto Carolin Eckner

Carolin Eckner
Stundentin "Design Audiovisueller Medien"; Wuppertal

Noch vor der Liebe zum Film, kam bei mir im Grunde die Liebe für das Schreiben. Seit der Grundschule hatte ich enormen Spaß daran, mir Geschichten auszudenken, Charaktere zu entwickeln und diese aufzuschreiben. Das Medium Film, mit seiner Vielfalt an Möglichkeiten um Emotionen und Atmosphäre zu schaffen sowie Charakteren Leben einzuhauchen, habe ich dann etwas später für mich entdeckt. Irgendwie hab ich überall den kleinen Camcorder meines Großvaters mitgeschleppt und hatte großen Spaß an kleineren Filmprojekten im Kunst- oder Deutschunterricht. Deshalb bin ich unfassbar dankbar für die Möglichkeit, mir im Rahmen meines Studiums theoretische und vor allem praktische Kenntnisse für das Filmschaffen aneignen zu können. Durch Filme lassen sich Dinge erzählen, die über geschriebene oder gesprochene Worte hinausgehen. Und irgendwie schenkt einem jeder gute Film etwas, von dem man nicht wusste, dass es einem noch gefehlt hat.

 
Foto David Johann Lensing

David Johann Lensing
Filmemacher & Autor; Bocholt

David Johann Lensing wurde 1989 in Bocholt geboren und ab 2008 in Köln zum Medienkaufmann ausgebildet. Anschließend hat er als Medienproduktioner und PR-Redakteur gearbeitet – und nebenbei Kurzfilme gedreht. Sie wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet (u. a. Deutscher Jugendvideopreis, Hauptpreis beim Göttinger Kurzfilmfestival, Best Experimental Video bei Boomtown Film & Music Festival in Texas und Grand Prix beim 99Fire-Films Award in Berlin). Von 2018 bis 2020 war David Mitglied der Jury des Deutschen Jugendfilmpreises. Inzwischen ist er als Autor, Coach und Content Creator tätig.

 
Foto Greta Deppermann

Greta Deppermann
Stundentin "Europäische Medienwissenschaft"; Potsdam

Margareta („Greta“) Deppermann (*1997) studiert Europäische Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Schon vor ihrem Studium begeisterte sie sich besonders für audiovisuelle Medienformate wie Filme, Serien und Kurzfilme. Das Studium der Medienwissenschaft lehrt Greta, Filme kritisch zu betrachten und zu reflektieren. Innerhalb des Studiums hat sie bereits selbst einen Kurzfilm gedreht und den Film-Festival Trailer des „cinefests“ (Internationales Festival des deutschen Film-Erbes) im Jahr 2020 produziert.

 
Foto Hannes Güntherodt

Hannes Güntherodt
Kulturmanager und Musikwissenschaftler; Dresden

Hannes (*1982) studierte Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Psychologie an der HfM Weimar sowie der FSU Jena. Aufgrund seiner Begeisterung für Musik, das Schreiben und Medien jeglicher Art spezialisierte er sich früh in Richtung Musikjournalismus. Nach dem Studium stieß er zum Medienkulturzentrum Dresden und damit zum Team des Deutschen Multimediapreises mb21, wo er seither für das Wettbewerbsbüro und die Festivalorganisation verantwortlich ist. Über diese Arbeit und seine Tätigkeit in verschiedensten Jurys (u.a. VISIONALE Leipzig) erhält er regelmäßig einen umfangreichen Einblick in die Medienproduktionen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

 
Foto Julian Pawelzik

Julian Pawelzik
Regisseur und Drehbuchautor; Köln

Julian (*1990) studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln "Mediale Künste" mit dem Schwerpunkt Spielfilmregie. Schon vor seinem Studium war er freier Mitarbeiter im Medienprojekt Wuppertal, in dem er eigene Kurzfilme realisierte. Einige seiner Filme liefen bundesweit auf Kurzfimfestivals.

 
Foto Kim Sani

Kim Sani
Studentin "Mediendesign & Audiovisuelle Techniken"; Wuppertal

Kim Sani (*1998) steht seit kleinauf als Schauspielerin, Tänzerin und Artistin auf der Bühne. Seit 2015 ist sie Darstellerin und Mitwirkende des neuen Schattentheater Stücks „Moving Shadows 2“ von "die Mobilés" durch die Company "Extra Energy", bei der sie für über 10 Jahre tätig und international unterwegs war. In Barcelona absolvierte sie eine Ausbildung als Grafikdesignerin. Seit 2019 studiert sie "Mediendesign und Audiovisuelle Techniken" im Bachelor of Art an der Bergischen Universität Wuppertal. Fotografie, Film und Grafikdesign waren stets ein Teil ihrer Selbstständigkeit - egal ob bei Hochzeiten, Tanzschulen oder Cooperate Design-Projekten für Startups.

 
Foto Lena Philipp

Lena Philipp
Kultur- und Medienpädagogin, Studentin "Visuelle Anthropologie"; Göttingen

Lena (*1990) studierte Kultur- und Medienpädagogik bei Leipzig und fand dort ihren Zugang zum (audio)- visuellen Arbeiten. In Film- und Fotoworkshops gibt sie gern anderen Menschen den Raum sich kreativ auszudrücken und mitzuteilen. In freien Fotoprojekten erforscht sie ihre eigene Umwelt auf analoger Filmrolle. Momentan befindet sie sich im Abschluss ihres Master der Visuellen Anthropologie an der Universität Göttingen und widmet sich hier der Forschung an und mit dem Medium Film. In ihrem Abschlussfilm „Omas Sommer“ setzt sie sich dokumentarisch mit der Demenzerkrankung ihrer Großmutter auseinander.

 
Foto Marie Gundlach

Marie Gundlach
Studentin Wissenschaftsjournalismus; Dortmund

Marie Gundlach hat eine Ausbildung zur Medienkauffrau abgeschlossen und studiert in Dortmund Wissenschaftsjournalismus/Datenjournalismus. Sie war 2019 als Praktikantin beim Bundes.Festival.Film. dabei, hat ihre filmische Expertise aber auch schon in die Jury wie auch in das Auswahlgremium des Deutschen Jugendfilmpreises eingebracht. Marie liebt Filme mit starken Frauenrollen und guter Musik.

 
Foto Stefan Stiletto

Stefan Stiletto
Filmjournalist & Filmpädagoge; München

Stefan (*1976) studierte Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Medienpädagogik in Trier und Bielefeld und beschäftigte sich insbesondere mit dem Thema Filmkompetenz. Im Anschluss absolvierte er ein Volontariat bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 2002 arbeitet er frei als Filmpädagoge. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen die Konzeption und Erstellung filmpädagogischer Begleitmaterialien, das Verfassen von Filmkritiken sowie die Planung und Durchführung von Fortbildungen für Multiplikatoren*innen.

 
Foto Tom Jantschik

Tom Jantschik
Filmemacher und Medienpädagoge; Köln

Tom ist seit 13 Jahren als Autor, Regisseur und Producer diverser Fernsehformate tätig und produziert Filme über künstlerische und kulturelle Projekte. Darüber hinaus unterrichtet er als Dozent für audiovisuelle Medien an der Uni Köln. Von 2016 bis Ende 2020 leitete Tom den Videobereich des jfc Medienzentrums, wo er eine Filmschule mit gendersensiblem Ansatz für Jugendliche und junge Erwachsene ins Leben rief und zwei Jahre lang leitete. Derzeit engagiert er sich als Medienpädagoge und stellvertretende Leitung des Medienbereichs für die Welle gGmbH, auch mit dem Ziel, eine sozial gerechte Filmschule für junge Talente aufzubauen. Tom studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Philosophie und Pädagogik an der Uni Köln und absolvierte in München ein Volontariat zum Film- und Fernsehredakteur.